14. Forum Caritas München
Referent: Frithjof Finkbeiner
Als Schüler gewinnt er die Augsburger Schulen für Jogurtbecherdeckelsammel- und Baumpflanzaktionen. In seiner Arbeit bei der Studierendenorganisation AIESEC lernt er weltweit operierende Netzwerke kennen, gründet den Rotaract Club Augsburg und koordiniert in der von ihm geschaffenen Dachorganisation den Aufbau der Jugendorganisation Rotaract in Deutschland. Während seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Augsburg absolvierte er Auslandspraktika in New York, Lomé, Zürich, Warschau, Karatschi und erkundet mit dem Fahrrad Länder in Asien und Afrika.
Zwischen 1986 und 1994 schafft er als Unternehmer im Baustoffbereich die Basis für seine wirtschaftliche Unabhängigkeit. 1994 verändert Al Gore sein Leben: Er erkennt, dass die gesellschaftliche Verantwortung des Einzelnen sich nicht auf Mülltrennung und Hilfe zur Selbsthilfe beschränken darf, sondern dass wir uns gemeinsam für die Änderung der globalen Rahmenbedingungen einsetzen müssen. Ab sofort widmet er sein unternehmerisches Engagement dem Unternehmen Menschheit und der Frage wie die Globalisierung gerecht gestaltet werden kann.
Er versucht Menschen aufzurütteln, damit der Einzelne gerade in Zeiten der Globalisierung seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht wird und sich trotz der individuell gespürten Ohnmacht mit anderen vernetzt und sich für faire globale Rahmenbedingungen einsetzt.
Mit dem Wissenschaftler Franz Josef Radermacher und anderen gründet er 2001 die Global Contract Foundation – Stiftung Weltvertrag, Hamburg. Österreichs Vizekanzler a. D. Josef Riegler bringt mit seiner Vision für eine Ökosoziale Marktwirtschaft die politische Kompetenz ein. Die drei bündeln ihre Kräfte, verbreiten in jährlich 500 Vorträgen ihre gemeinsamen Ideen und starten mit zwei Dutzend anderen engagierten Menschen am 16. Mai 2003 die Global Marshall Plan Initiative. Am 5. März 2008 startete er in Ber-lin mit HRH Prinz El Hassan bin Talal, Prescilla Elworthy, Olivier Giscar d´Estaing, Peter Kruse u.v.a.m. die „Coalition for the Global Commons“. Die Koalition verfolgt das Ziel, dass wir Menschen uns als Weltbürger verstehen und gemeinsam an ganzheitlichen Lösungen für die globalen Herausforderungen arbeiten.
Zur Finanzierung der Initiative errichten seine Frau Karolin und er im Jahr 2003 die Global Marshall Plan Foundation, Hamburg. Mit ihren Kindern Franziska (11), Felix (10) und Flurina (8) leben in der Nähe des Starnberger Sees. Die drei Kinder haben 2007 die Schülerinitiative www.plant-for-the-planet.org gestartet und wollen bis 2009 eine Million Bäume pflanzen.
Als Schüler gewinnt er die Augsburger Schulen für Jogurtbecherdeckelsammel- und Baumpflanzaktionen. In seiner Arbeit bei der Studierendenorganisation AIESEC lernt er weltweit operierende Netzwerke kennen, gründet den Rotaract Club Augsburg und koordiniert in der von ihm geschaffenen Dachorganisation den Aufbau der Jugendorganisation Rotaract in Deutschland. Während seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Augsburg absolvierte er Auslandspraktika in New York, Lomé, Zürich, Warschau, Karatschi und erkundet mit dem Fahrrad Länder in Asien und Afrika.
Zwischen 1986 und 1994 schafft er als Unternehmer im Baustoffbereich die Basis für seine wirtschaftliche Unabhängigkeit. 1994 verändert Al Gore sein Leben: Er erkennt, dass die gesellschaftliche Verantwortung des Einzelnen sich nicht auf Mülltrennung und Hilfe zur Selbsthilfe beschränken darf, sondern dass wir uns gemeinsam für die Änderung der globalen Rahmenbedingungen einsetzen müssen. Ab sofort widmet er sein unternehmerisches Engagement dem Unternehmen Menschheit und der Frage wie die Globalisierung gerecht gestaltet werden kann.
Er versucht Menschen aufzurütteln, damit der Einzelne gerade in Zeiten der Globalisierung seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht wird und sich trotz der individuell gespürten Ohnmacht mit anderen vernetzt und sich für faire globale Rahmenbedingungen einsetzt.
Mit dem Wissenschaftler Franz Josef Radermacher und anderen gründet er 2001 die Global Contract Foundation – Stiftung Weltvertrag, Hamburg. Österreichs Vizekanzler a. D. Josef Riegler bringt mit seiner Vision für eine Ökosoziale Marktwirtschaft die politische Kompetenz ein. Die drei bündeln ihre Kräfte, verbreiten in jährlich 500 Vorträgen ihre gemeinsamen Ideen und starten mit zwei Dutzend anderen engagierten Menschen am 16. Mai 2003 die Global Marshall Plan Initiative. Am 5. März 2008 startete er in Ber-lin mit HRH Prinz El Hassan bin Talal, Prescilla Elworthy, Olivier Giscar d´Estaing, Peter Kruse u.v.a.m. die „Coalition for the Global Commons“. Die Koalition verfolgt das Ziel, dass wir Menschen uns als Weltbürger verstehen und gemeinsam an ganzheitlichen Lösungen für die globalen Herausforderungen arbeiten.
Zur Finanzierung der Initiative errichten seine Frau Karolin und er im Jahr 2003 die Global Marshall Plan Foundation, Hamburg. Mit ihren Kindern Franziska (11), Felix (10) und Flurina (8) leben in der Nähe des Starnberger Sees. Die drei Kinder haben 2007 die Schülerinitiative www.plant-for-the-planet.org gestartet und wollen bis 2009 eine Million Bäume pflanzen.
Der Wirtschaftsstandort Deutschland im Kontext der Globalisierung: Herausforderung für Gesellschaft und Wirtschaft
(abstract)
Frithjof Finkbeiner
Der Vortrag beschäftigt sich mit der Situation des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Dieser war noch vor wenigen Jahren weltweit ein Beispiel für Wohlstand in Verbindung mit sozialer Ausgewogenheit und Umweltverantwortung. Es geht um die Frage, wieso sich in der Folge der ökonomischen Globalisierung die Randbedingungen für deutsche und europäische Staaten dramatisch verändert haben. Die Rolle der Informations- und Kommunikationstechnik in diesem Kontext wird beleuchtet und ebenso die Frage, ob uns der Weg in eine Informations- und Wissensgesellschaft in Verbindung mit der Globalisierung dem seit der Rio-Weltkonferenz auf der Tagesordnung der Weltpolitik stehenden Ziel einer nachhaltigen Entwicklung näher bringt. Ferner werden auch die Anpassungsnotwendigkeiten in Deutschland an diese Veränderungen und Konsequenzen für die Zukunft der Arbeit und die Zukunft der Sozialsysteme in den entwickelten Industrienationen diskutiert. Konkrete Vorschläge betreffen dabei den Arbeitsmarkt, „neue Arbeit“, das Gesundheitssystem und den Ausbildungsbereich. Alle diese aktuell notwendigen Anpassungsmaßnahmen sind allerdings in der Logik einer „Doppelstrategie“ in vernünftige weltweite politische Aktivitäten eingebunden. Mit dieser Perspektive werden dann Empfehlungen für die
Orientierung mittelständischer Unternehmen in Deutschland in Zeiten der Globalisierung formuliert. Dies geschieht mit Blick auf Erfolgsfaktoren sogenannter „Hidden Champions“ („Verborgene Weltmeister“). Einige Anmerkungen zu Verantwortungsfragen schließen den Vortrag ab.
(abstract)
Frithjof Finkbeiner
Der Vortrag beschäftigt sich mit der Situation des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Dieser war noch vor wenigen Jahren weltweit ein Beispiel für Wohlstand in Verbindung mit sozialer Ausgewogenheit und Umweltverantwortung. Es geht um die Frage, wieso sich in der Folge der ökonomischen Globalisierung die Randbedingungen für deutsche und europäische Staaten dramatisch verändert haben. Die Rolle der Informations- und Kommunikationstechnik in diesem Kontext wird beleuchtet und ebenso die Frage, ob uns der Weg in eine Informations- und Wissensgesellschaft in Verbindung mit der Globalisierung dem seit der Rio-Weltkonferenz auf der Tagesordnung der Weltpolitik stehenden Ziel einer nachhaltigen Entwicklung näher bringt. Ferner werden auch die Anpassungsnotwendigkeiten in Deutschland an diese Veränderungen und Konsequenzen für die Zukunft der Arbeit und die Zukunft der Sozialsysteme in den entwickelten Industrienationen diskutiert. Konkrete Vorschläge betreffen dabei den Arbeitsmarkt, „neue Arbeit“, das Gesundheitssystem und den Ausbildungsbereich. Alle diese aktuell notwendigen Anpassungsmaßnahmen sind allerdings in der Logik einer „Doppelstrategie“ in vernünftige weltweite politische Aktivitäten eingebunden. Mit dieser Perspektive werden dann Empfehlungen für die
Orientierung mittelständischer Unternehmen in Deutschland in Zeiten der Globalisierung formuliert. Dies geschieht mit Blick auf Erfolgsfaktoren sogenannter „Hidden Champions“ („Verborgene Weltmeister“). Einige Anmerkungen zu Verantwortungsfragen schließen den Vortrag ab.


