Forum Caritas München
12. Forum Caritas München
"Neue Wege wagen"
Innovation als Managementaufgabe
Innovation als Managementaufgabe
Vom 10. bis 11. November 2005
Schloss Fürstenried bei München
Schloss Fürstenried bei München
Von links nach rechts:
Prälat Dr. Norbert Feldhoff,
Vizepräsident des deutschen Caritasverbands
und
Herr Dr. Albert Hauser, Staatssekretär des sächsischen Sozialministeriums,
im Gespräch über Innovationen.
Auf dem 12. Forum Caritas München tauschten sich Experten aus Theorie und Praxis der sozialen Arbeit sowie Vertreter von Kirche, Wissenschaft und Wirtschaft zum Thema "Neue Wege wagen - Innovation als Managementaufgabe" aus.
Der Ruf nach "Innovation" in Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft ist allgegenwärtig: Sowohl Wirtschaftsunternehmen als auch sozialwirtschaftliche Organisationen stehen vor der Herausforderung kreative Ideen zügig zu verwirklichen und erfolgreich in Produkte und Dienstleistungen umzusetzen. Andernfalls droht ihnen der Untergang.
Gemäß dem Motto des Forums Caritas München "zusammen weiter kommen" diskutierten Referentinnen und Referenten sowie Teilnehmer und Teilnehmerinnen gemeinsam welche Unternehmenskulturen, Management- und Führungskonzepte notwendig sind, um Innovation zu fördern. "Zusammen" stellten sie sich den Fragen wie aus der kreativen Idee ein erfolgreiches Produkt wird und wie Sozialwirtschaft und Soziale Arbeit innovativer werden können.
Unbestritten ist, dass Non-Profit-Organisationen und Wirtschaftsunternehmen voneinander lernen können: was dies in puncto Innovation sein kann, war eines der Diskussionsthemen während der Veranstaltung. Und schließlich stand noch die Frage nach dem Verhältnis zwischen Innovationsstreben und Orientierung an Wert-Traditionen im Raum.
Der Ruf nach "Innovation" in Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft ist allgegenwärtig: Sowohl Wirtschaftsunternehmen als auch sozialwirtschaftliche Organisationen stehen vor der Herausforderung kreative Ideen zügig zu verwirklichen und erfolgreich in Produkte und Dienstleistungen umzusetzen. Andernfalls droht ihnen der Untergang.
Gemäß dem Motto des Forums Caritas München "zusammen weiter kommen" diskutierten Referentinnen und Referenten sowie Teilnehmer und Teilnehmerinnen gemeinsam welche Unternehmenskulturen, Management- und Führungskonzepte notwendig sind, um Innovation zu fördern. "Zusammen" stellten sie sich den Fragen wie aus der kreativen Idee ein erfolgreiches Produkt wird und wie Sozialwirtschaft und Soziale Arbeit innovativer werden können.
Unbestritten ist, dass Non-Profit-Organisationen und Wirtschaftsunternehmen voneinander lernen können: was dies in puncto Innovation sein kann, war eines der Diskussionsthemen während der Veranstaltung. Und schließlich stand noch die Frage nach dem Verhältnis zwischen Innovationsstreben und Orientierung an Wert-Traditionen im Raum.
von links nach rechts:
Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising, vertreten durch
Herrn Wolfgang Obermair, Vorstand,
Herrn Dr. Ralf Orlich, Fachabteilungsleitung
und
Herrn Andreas Pfaffinger, Geschäftsführung der Behinderteneinrichtungen,
diskutiert über "neue Wege".
Mit den folgenden teils theorie-, teils praxisfundierten Vorträgen leisteten die Referentinnen und Referenten einen wichtigen Beitrag zum Thema "Neue Wege wagen - Innovation als Managementaufgabe":
- Prälat Dr. jur. h.c. Norbert Feldhoff, seit 1996 Vizepräsident des Deutschen Caritasverbands, beschäftigte sich in seinem Beitrag mit dem Verhältnis von Tradition und Innovation in Kirche und Caritas. Notwendig sei die Förderung des ehrenamtlichen Engagements in den Diensten und Einrichtungen der Caritas. Auch gesellschaftliche Verantwortung müsse die Caritas in verstärktem Maße übernehmen, die Stimme erheben und Solidaritätsstifter sein. (... mehr)
- Dr. Dejan Ilic, Geschäftsführer des Unternehmens VARTA Microbattery GmbH, stellte am Praxisbeispiel seines Unternehmens erfolgreiches Innovationsmanagement dar. Mit hohem technischem Know-how und einem ausgeklügelten Innovationsmanagement führte der -Entrepreneur des Jahres 2005- das Unternehmen an die Spitze des Weltmarktes im Bereich aufladbare Knopfzellen und neue Speicherverfahren für Energie. (... mehr)
- In seinem Beitrag "Menschen führen - Innovationen fördern: Führungskonzepte auf dem Prüfstand" betrachtete Stefan Dörr, Wirtschafts- und Organisationspsychologe, erfolgreiche Führung und deren Auswirkungen auf die Veränderungsbereitschaft von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als Praxisbeispiel zog er dabei die Ergebnisse des Forschungsprojekts LEAD (Leadership Effectiveness And Development) heran. (... mehr)
- Die Geschäftsführerin der Börse München und Vorstand der Bayerischen Börse Dr. Christine Bortenlänger zeichnete den erfolgreichen Einführungsprozess des Handelssystems "Max-One" in die Institution Börse nach. Praxisnah erläuterte die Referentin welche Maßnahmen ergriffen wurden, um das Unternehmen Börse München in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und auf dem Markt konkurrenzfähig zu machen. (... mehr)
- "Leistungsorientierte Vergütung und innovatives Arbeiten" war Thema des Beitrags von Andreas Franken, Geschäftsführer der Projektgesellschaft innovatives Arbeiten in caritativen Unternehmen (p.i.a. GbR). Andreas Franken stellte praxisbezogen Modelle und auch erste Erfahrungen und Erfolge mit leistungsorientierter Vergütung dar. (... mehr)
- Die deutsche Industrie befinde sich nach einer im Rahmen des EU-Innovationsnavigators durchgeführten Erhebung noch immer im Spitzenbereich mit hoher Innovationsdynamik. Der Dienstleistungssektor dagegen sei nur im Mittelfeld angesiedelt. Prof. Dr. Endres, Professor für Sozialmanagement an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München, beschäftigte sich vor diesem Hintergrund in seinem Beitrag mit der Frage nach der Umsetzung neuer Ideen in erfolgreiche Dienstleistungen. (... mehr)
- Der schriftliche Beitrag des Tagungsleiters Dr. Thomas Steinforth, Geschäftsführer des Instituts für Bildung und Entwicklung, handelt von der Bedeutung des Traumes für innovatives Handeln. "Sind Träume Schäume"? ( ... mehr)



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